Medienkompetenz Vermitteln

 ‚DIGITAL NATIVES‘ – WER BLICKT DENN DA NOCH DURCH?

Die Kinder und Jugendlichen von heute werden nicht ohne Grund als „Digital Natives“ bezeichnet. Aufgewachsen mit Smartphones, sozialen Netzwerken, Social Sharing Sites und allem, was das Internet sonst noch hergibt, kennen sie sich im digitalen Raum oft besser aus als ihre Eltern. Während der Pandemie hat die Bedeutung digitaler Räume und virtueller Welten im Leben von jungen Menschen nochmal deutlich zugenommen. Sie nutzen die Räume, Netzwerke und Plattformen für ihre Zwecke, zur Kommunikation und zur Entfaltung ihrer Kreativität. Aber verfügen sie auch über das erforderliche Verantwortungs- und Risikobewusstsein? In vielen Fällen leider nicht. Genau wie im „Real life“ muss dieses erlernt und gefördert werden.

Das Junge Theater Bonn verfügt über ein breit gefächertes Angebot zur medienpädagogischen Präventionsarbeit, das Kinder und Jugendliche zu einer lebendigen und kreativen Auseinandersetzung einlädt und ohne erhobenen Zeigefinger ihr Bewusstsein für die Stolperfallen, Risiken und Gefahren schärft. Dabei arbeiten wir eng mit der Zielgruppe zusammen und halten unsere Angebote damit immer auf dem aktuellen Stand und nah an der Lebensrealität der Kinder und Jugendlichen.

Insbesondere die Auseinandersetzung mit den Themen anhand der von uns entwickelten digital-hybriden Theaterstücke bietet enorme Chancen. Eine spannende Geschichte fesselt und fasziniert das junge Publikum, es identifiziert sich mit den Hauptfiguren, bangt, hofft und lacht mit ihnen. Die in der Theorie oft trockenen, abstrakten Themen werden in diesen Geschichten emotional erlebbar.

 

TKKG - Gefangen in der Vergangenheit

VIRTUELLES THEATERERLEBNIS FÜR SCHÜLER:INNEN AB 10 JAHREN
PRODUZIERT MIT UNTERSTÜTZUNG DER ‚DEUTSCHE TELEKOM AG‘

Ein äußerst spannender Kriminalfall, der die Nachwuchsdetektive Tim, Karl Klößchen und Gaby zu einer virtuellen Zeitreise zwingt. Ein Junge ist in einer peinlichen Situation fotografiert worden, und jetzt wird er mit diesen Fotos erpresst – aber nicht von einem echten Menschen, sondern von einem Avatar, in einem Online-Spiel... Die in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus dem Nachwuchsensemble des JTB entwickelte Geschichte erzählt auch viel über die Ängste, Sorgen und Hoffnungen, die junge Menschen während der Corona-Krise im Frühjahr 2020 empfinden.

Das Stück kann nur online an den von uns im Rahmen des Online-Spielplans angesetzten Terminen oder auch an einem Wunschtermin gesehen werden.

Zu dem Stück haben wir ein umfangreiches Heft mit Unterrichtsmaterialien auch zu den medienpädagogischen Themen des Stückes entwickelt, das kostenfrei genutzt und hier heruntergeladen  werden kann.

Die Surfguards - Nur das eine Leben

THEATERERLEBNIS FÜR SCHÜLER:INNEN AB 12 JAHREN
PRODUZIERT MIT UNTERSTÜTZUNG DER ‚DEUTSCHE TELEKOM AG‘

Ein digital-hybrides Theaterstück, das gemeinsam mit Jugend- lichen entwickelt wurde und sich mit Themen beschäftigt, die mit der zunehmenden Bedeutung des Internets nochmal an Bedeutung und an Brisanz gewonnen haben: Cybermobbing, Hate Speech, Identity Theft und viele weitere Phänomene, denen Kinder und Jugendliche im Internet und den Sozialen Netzwerken fast zwangsläufig begegnen.

Julian wird 16 und will seinen Geburtstag feiern, aber sein bester Freund Ben ist mit seinen Gedanken ganz woanders. Er ist in einem Onlinespiel Neonazis auf den Leim gegangen. Jetzt haben sie ihn in der Hand und fordern ihn auf, einen anderen Jungen zu beleidigen, zunächst nur online, aber nun auch ganz real. Ben erzählt Julian davon, und die Jugendlichen entschließen sich ihm zu helfen.

‚Die Surfguards - Nur das eine Leben‘ wurde hybrid produziert.

Die Vorstellungen können bei uns im Theater besucht werden, oder im gleichzeitig stattfindenden Livestream online. Für Schulen gibt es auch die Möglichkeit, das Stück online an einem Termin nach eigener Wahl zu sehen.

Zu dem Stück gibt es ein umfangreiches Unterrichtsmaterialheft mit dem Schwerpunkt der medienpädagogischen Präventionsarbeit. Das Heft steh hier zum Download bereit.