Ronja Räubertochter

nach der Erzählung von Astrid Lindgren

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Dauer: ca. 90 Minuten / mit Pause

Ronja Räubertochter ist vielleicht die schönste und vollkommenste Geschichte von Astrid Lindgren – spannend, berührend und komisch zugleich erzählt sie von der Freundschaft zweier Kinder, die verfeindeten Räuberbanden angehören und die ihre Liebe zueinander gegen den Starrsinn der Erwachsenen durchsetzen müssen.

Das Junge Theater Bonn erhielt jetzt das Recht Ronja Räubertochter für die Bühne zu bearbeiten und als Theaterstück zu inszenieren. Das Stück eignet sich für Publikum ab 6 Jahren und findet im JTB statt.


INHALT
In einer Gewitternacht wird auf der Mattisburg ein Mädchen geboren, Ronja, die Tochter
des Räuberhauptmanns Mattis. Zur gleichen Zeit erblickt auch Birk Borkason das Licht der Welt, doch die
Mattis- und Borkaräuber sind seit je her verfeindet. Feige und klammheimlich, so sagt Ronjas Vater, haben
sich die Borkaräuber des Nachts in einen Teil seiner Burg geschlichen, den sie nun die Borkafeste nennen.
Und so gibt es für die Mattisräuber anscheinend allen Grund, die Borkaräuber zu hassen.
Doch als Ronja und Birk älter werden, lernen sie sich zufällig kennen und helfen einander in gefährlichen
Situationen. Als die Räuber ihre Freundschaft entdecken, flüchten die beiden in den Mattiswald, in dem
auch Graugnome, Wilddruden und Rumpelwichte ihr Unwesen treiben. Auch wenn sie ihre Familien sehr
lieben, wollen Birk und Ronja sich ihre Freundschaft nicht verbieten lassen und Räuber wollen sie sowieso
nicht werden.

Weitere Informationen
In den letzten 50 Jahren seit des Bestehens des JTBs wurde bisher kein Stück so oft gespielt und inszeniert wie Ronja Räubertochter. Zum 50. Geburtstag wird Ronja zum fünften Mal neu inszeniert.

Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 in Näs im schwedischen Småland geboren. Für ihre mehr als 70 Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über 70 Sprachen übersetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugendliteraturpreis. Astrid Lindgren verstarb 2002 in Stockholm.



Kritiken

"Fast zu schön, um wahr zu sein, aber auf der sensiblen Klangspur mit ätherischen Geisterstimmen (...) ein ungetrübtes Vergnügen"
General-Anzeiger
"Nach knapp zwei Stunden begeisterter Premierenbeifall vom ausverkauften Auditorium"
General-Anzeiger