JTB@School: Die Schöne und das Biest

nach der Erzählung von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

/ mit Pause

Die weltbekannte Geschichte über das wunderschöne Mädchen, das den wahren Charakter eines scheinbar grotesken Monsters erkennt und lieben lernt, basiert auf einem französischen Volksmärchen. Am bekanntesten ist jedoch die 1756 von der französischen Schriftstellerin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont im Magasin des enfan[t]s, ou dialogues entre une sage gouvernante et plusieurs de ses élèves veröffentlichte Version, auf welcher dieses Stück basiert.


Zwei komische Figuren, ein Mann und eine Frau, wollen eine Geschichte erzählen. Die schönste Geschichte, die sie kennen. Eine Geschichte von Liebe soll es sein, eine Geschichte vom Guten und vom Bösen. Eine Geschichte voll Verwandlung und spannender Wendungen. Welche Geschichte ist schauriger und wunderbarer als die von dem schönen Mädchen, das sich, um das Leben ihres Vaters zu retten, in die Hände eines Biests begibt. Denn das liebe Kind gruselt sich vor dem scheußlichen Monster, es denkt, es soll gefressen werden. Aber das Biest ist kein gewöhnliches Monster. Es hat ein großes Geheimnis: unter der hässlichen Oberfläche verbirgt sich nicht nur ein guter Charakter, sondern sogar ein wunderschöner Prinz. Und das Mädchen? Vielleicht ist es gar nicht so lieb und schön, wie alle meinen. Vielleicht ist auch das Mädchen ein Biest. Auch dieses Geheimnis muss noch jemand entdecken. Diese neue Fassade des alten Märchens geht auf spielerische Weise mit unseren Träumen und Illusionen um, ohne diese zu zerstören.

Die sehr freie Bearbeitung des Märchens von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont (1711–1780) basiert auf dem französischen Original „La belle et la bête“. Das Stück wird für Zuschauer ab 6 Jahren gespielt.



Kritiken

„Eine pfiffige, entschlossene Märchenversion, die immer mit einem Bein im Heute steht.“
Frankfurter Rundschau